Blutverdünner
Guten Tag
Ein Bekannter von mir hat aus der Lunge geblutet und ist immer noch hospitalisiert. Er musste infolge verschiedener Embolien Blutverdünner nehmen welche nun abgesetzt wurden. Nun hatte er aber schon wieder zwei Lungenembolien.
Könnten Sie mir einen Tiipp geben wie ich meinem Bekannten helfen könnte? Magnesium? Vitamin D? Ich bin sehr ratlos und habe nichts gefunden in der Wissensdatenbank.
Vielen Dank für Inputs.
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Offizieller Kommentar
Aus technischen Gründen erfolgt hier leider eine verspätete Rückmeldung; wir bitten das zu entschuldigen.
Die gleiche bzw. sogar noch eine bessere Wirkung wie Blutverdünner - nur ohne die schädlichen risikoreichen Nebenwirkungen wie Magenbluten etc. - haben Omega 3-Fettsäuren, in entsprechend hoher Dosierung (z. B. 6 Kapseln Omega 3 Pur pro Tag, z .B verteilt auf 3 x 2 Kapseln jeweils zu den Mahlzeiten). Ausreichend Omega 3-Fettsäuren können generell Embolien aufgrund ihrer Wirkweise vorbeugen.
Das Risiko, eine Lungenembolie zu bekommen, steigt übrigens zudem proportional, je weniger Bewegung man hat. Die beste Therapie generell als Vorbeugung ist daher immer: Bewegung, Bewegung, Bewegung!
Eine weitere Ursache kann, nebst genetischer Disposition (die man wie bereits vermerkt deutlich reduzieren kann mit der Einnahme von Omega 3-Fettsäuren) zusätzlich ein erhöhter Homozystein-Spiegel infrage kommen (hier in der Blutwert-Liste schauen für empfohlene Werte, dazu etwas die Seite nach unten scrollen bzw. auch mal bei Interesse in diesen Blogartikel).
Vitamin D, wie von Ihnen erwähnt, trägt selbstverständlich (nebst dem Vorhandensein aller anderen wichtigen Nährstoffe, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen) auch dazu bei, ein solches Vorkommnis zu verhindern.
Lt. einer Studie - die zwar in Verbindung mit Warfarin, einem blutverdünnenden Mittel - gemacht wurde zeigt sich, das Vitamin D ebenfalls dazu beitragen kann, eine Lungenembolie zu verhindern. Statt Warfarin empfehlen wir ja ... Omega 3-Fettsäuren. Damit haben Sie, wie schon geschrieben, den gleichen Effekt - nur ohne Nebenwirkungen.
Ein guter Vitamin D-Spiegel liegt bei 60 ng/ml - bei Autoimmunerkrankungen sollte er bei 80 - 100 ng/ml liegen.
Hier gibt es einen Selbsttest zur Blutspiegelbestimmung. Die Einnahme von Vitamin D muss exakt berechnet werden, da eine Über- sowie eine Unterdosierung ansonsten schnell passieren können. Einen Rechner dazu finden Sie hier.
Selbstverständlich hat auch hier Magnesium eine nicht unerhebliche Wirkung bei einer Lungenembolie - siehe Studie hier. Magnesium verbessert die Gefäße bzw. den Blutfluss - also genau das, was in diesem Fall dringend erforderlich ist. So kann auch ein dauerhaft guter, hoher Blut-Magnesiumwert generell eine vorbeugende Maßnahme darstellen.
Wie hoch ein optimaler Magnesium-Blutwert sein sollte - siehe hier.
Wie Sie eine Vollblutuntersuchung veranlassen können - siehe hier.
Es gibt im Körper praktisch nichts, was nicht Magnesium benötigen würde. Merken Sie sich dazu:
Entweder ist Magnesiummangel die Ursache einer Erkrankung oder Magnesiummangel führt zum deutlich schlechteren Verlauf/Ausgang/mehr Symptomen/stärkeren Symptomen einer Erkankung. Magnesium spielt in jedem Fall bei jeder Erkrankung immer eine wichtige Rolle.
Wir hoffen, diese Infos helfen weiter!Aktionen für Kommentare
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