Schädliche Omega-6-Fette finden Sie außer in Sonnenblumenöl auch noch in diesen Ölen und Fetten:
• Maiskeimöl
• Distelöl
• Traubenkernöl
• Kürbiskernöl
• Sojaöl
• Margarine
• sowie in Frittierölen.
Beachten Sie, dass die meisten Fertigprodukte zudem meist auch Sonnenblumenöl enthalten!
Omega 6-Fette sowie Arachidonsäure (= tierische Omega-6-Fette) vermeiden oder deutlich reduzieren:
Arachidonsäure findet sich in hoher Konzentration in Schweineschmalz und Innereien, in Eigelb und fetter Wurst. Milchprodukte, Nüsse, Obst und Gemüse sowie Kartoffeln enthalten dagegen so gut wie keine Arachidonsäure.
Ein anderer Weg die Arachidonsäure im Körper zu verdrängen ist die gezielte Aufnahme von Eicosapentaensäure (EPA). Diese Omega-3-Fettsäure ist in hohen Konzentrationen in Seefisch, insbesondere Makrelen, Thunfisch und Heringen enthalten.
Fischkonsum ist nicht empfehlenswert
Ich persönlich kann heutzutage nicht zu Fischkonsum (und dem Essen von Meeresfrüchten) raten:
Fisch ist heute bereits ziemlich mit Quecksilber, Arsen etc. belastet.
Da ich persönlich sehr oft meine Blutwerte testen lasse (hauptsächlich um ausreichend mit Mikronährstoffen versorgt zu sein und um zu sehen, ob die Menge, die ich einnehme, auch die richtige ist) konnte ich sofort sehen, wie sich Fischkonsum im Blut auswirkt:
Sie sehen dort rechts den Vorwert - (0.2 - niedrig).
Nach ca. 6 x Fischkonsum im Urlaub an der Nordsee stieg der Wert auf 1,1 in den roten Bereich.
Wenn Ihr Körper dann noch über eine mangelnde Entgiftungsfähigkeit verfügt (das ist bei ca. 40 % der Menschen der Fall) werden Sie das Quecksilber nicht mehr los - mit Folgen für die Gesundheit, die heute noch gar nicht abzuschätzen ist (u.a. soll Alzheimer/Demenz bzw. Gehirn- und Nervenerkrankungen eine Langzeitfolge davon sein).
EPA kann der Körper auch selbst bilden, aber ...
Der Körper kann EPA auch aus Alpha-Linolensäure bilden, das vor allem in Pflanzenölen enthalten ist. Deshalb sind Leinöl, Walnussöl, Rapsöl und Weizenkeimöl besonders zu empfehlen.
Jedoch sollten Sie wissen:
Die Umwandlungsrate von Alpha-Linolensäure ist äußerst gering.
Ausreichend EPA nur durch Alpha-Linolsäure im Körper zu erreichen ist nicht möglich.
Die beste Versorgung, um ausreichend EPA (und DHA) zu bekommen, gelingt nur über Fischöl - das so gereinigt sein muss, dass keine Rückstände mehr von Quecksilber, Arsen und weiteren Toxinen vorzufinden sind.
Auch Vitamin E (eingenommen als sog. Delta-Tocotrienole) vermindert übrigens als Antioxidans die Bildung von Arachidonsäure.
Hilfreich ist auch eine gute Versorgung mit Vitamin C (3 x 1.000 mg täglich) und dem Spurenelement Selen (ein optimaler Blutspiegel liegt zwischen 150-200 µg/l - einem Wert, den die wenigsten Menschen heutzutage haben).
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