Bei Wadenkrämpfen kann neben Magnesium- auch ein Kalium- sowie auch ein Kalziummangel vorliegen!
Kalzium sollten Sie aber erst nehmen wenn Ihr Vitamin D-Spiegel mind. 50 mg/l hoch ist und es nachgewiesen ist, dass Sie einen Mangel haben.
Beachten Sie, dass herkömmliche Standarduntersuchungen im Serum selten einen Mangel anzeigen. Kalzium müssten Sie im Vollblut messen lassen (das zeigt an, was wirklich in den Zellen ist und wirkt). Deshalb wird oft ein Kalziummangel (nebst Magnesium- und auch Kaliummangel) bei herkömmlichen ärztlichen Bluttests nicht entdeckt.
Falls Ihr Arzt oder Ihr Labor keine Vollblutuntersuchungen macht, wenden Sie sich an das IMD Labor in Berlin (googlen Sie nach deren Nummer bei Interesse).
Fragen Sie nach der Untersuchung der Mikronährstoffe im Blut (da werden neben Magnesium, Kalium und Kalzium auch viele andere wichtige Parameter wie z. B. Zink, Selen, Kupfer, Phosphor etc. gemessen).
Sie erhalten Röhrchen für die Blutabnahme vor Ort in Ihrem Labor zugeschickt (falls Sie nicht in Berlin wohnen) und Sie können das Blut dann dorthin senden.
Den Befund erhalten Sie dann per Post zugesandt.
Achtung:
Die meisten Menschen gehen davon aus, wenn Sie das ionische Magnesium nehmen, dass dann der Blut-Magnesiumspiegel "automatisch" in Ordnung ist und kontrollieren dies nicht.
In Tatsache ist es jedoch so, dass Sie in jedem Fall auch bei Einnahme des Magnesiums und vorhandenen Wadenkrämpfen insbesondere den Blut-Magnesiumspiegel überprüfen müssen. Denn: Nur Einnehmen reicht nicht - Sie müssen die Einnahme auch kontrollieren, ob diese (bei Ihnen) überhaupt ausreichend ist. Und das zeigt letztlich nur Ihr Blutwert an!
Oft ist es dann so, dass man bei einem Test feststellt, dass (immer noch) ein Magnesiummangel vorliegt und man Magnesium in einer (noch) zu geringen Dosierung einnimmt.
Kommentare
0 Kommentare
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen.