Zu der Wirkungsweise bzw. Wirkung von fertigen (Di-)Citrat-Produkten können Sie hier schauen.
Diasporal ist eine "Apotheken-Marke". Das heißt: Produkte mit diesem Namen werden überwiegend in Apotheken (und Online-Apotheken) vertrieben.
Das Apothekenprodukte nicht unbedingt gesundheitsförderlich sind ist mittlerweile bekannt. Viele Produkte, die dort erhältlich sind, enthalten oft für unseren Körper schädliche Zusatzstoffe - so unter anderem auch die Diasporal-Produkte.
Hier nehmen wir also die Diasporal-Serie mal genauer unter die Lupe:
1. Problem: Zu hohe Dosierung für die Einzel-Einnahme
Magnesium Diasporal 300 ist für die Einzeleinnahme zu hoch dosiert. Hier ein Produktbild dazu:

Das meiste davon scheidet unser Körper, wenn wir zu viel auf einmal einnehmen, ungenutzt wieder aus. Das bedeutet in der Hinsicht, dass ein Teil des Geldes praktisch in die Toilette wandert und wir damit auch keinen passend hohen Blutspiegel bekommen, um Magnesium-Mangelsymptome zu vermeiden.
2. Problem: Die in allen Diasporal-Produkten enthaltenen Zusatzstoffe
Nicht nur, dass dieses Produkt eine noch höhere Einzelmenge Magnesium (400 mg!) enthält was für eine Einzeldosierung viel zu hoch ist - es enthält auch Zusatzstoffe, die an sich nichts in einem solchen Produkt verloren haben.
Hier ein Produktbild des Trinkgranulates von Diasporal:
An Zusatzstoffen enthält dieses Produkt gem. Packungsbeilage die folgenden Dinge:
Sonstige Bestandteile:
Saccharose
Citronensäure
Natriumhydrogencarbonat
Natrium-Ion
Riboflavin
Weitere Bestandteile
Apfelsinen-Aroma
An Zusatzstoffen enthalten ist - wenn es sich bei Ihrem Produkt um das Trinkgranulat handelt, Succharose, also Zucker.
Der bewirkt, das Sie bei jeder Magnesiumaufnahme durch dieses Produkt eine Insulinausschüttung in Ihrem Körper erzeugen. Das kann - wenn auch Ihre Ernährung nicht optimal sein sollte (zu viel Kohlenhydrate, wenig Ballaststoffe) und Sie evtl. auch Übergewicht haben, zur Insulinresistenz und später zu Diabetes führen.
Was die Altersforschung anbelangt bedeutet eine Insulinausschüttung auch vermehrter oxidativer Stress - ganz vereinfacht ausgedrückt. Oxidation bewirkt eine (schnellere) Alterung des Körpers, die sich auch im Außen auswirkt (Falten etc.). Das hat letztlich natürlich auch was mit der Mortalität dann wieder zu tun (sprich: die Sterblichkeit).
Kurz: je öfter eine Insulinausschüttung erfolgt, um so schlechter für die Gesundheit und die Lebenserwartung.
Zucker halt also in einer Ergänzung, die wir täglich nehmen, gar nichts zu suchen!
3. Problem: Krebserregende Zusatzstoffe
Dann gibt es in der Diasporal-Serie noch Kapseln. Hier ein Produktbild:

Die Kapsel sind einerseits zu hoch dosiert - wie bereits weiter oben angeführt.
Außerdem enthalten sie u.a. Titandioxid als weißen Kapselfarbstoff.
Titandioxid ist aufgrund seiner krebserregenden Eigenschaft in vielen Ländern bereits verboten. In Deutschland ist das Produkt immer noch verkehrsfähig und wird in Apotheken verkauft.
Zudem enthalten die Kapseln nur abführendes Magnesium als Oxid - hier hatte ich dazu noch mehr geschrieben.
4. Problem: Künstliche Süßstoffe
Dann gibt es Diasporal auch noch als Lutschtabletten. Hier dazu auch ein Produktbild:
Diese sind zwar richtig dosiert (100 mg), enthalten allerdings - neben Sucrose (Zuckerart) und Stearaten (stehen im Verdacht, einen Biofilm im Darm zu bilden und dadurch die Aufnahme von Nährstoffen zu behindern) Natriumsaccharin, das nun gerade nicht zur Gesundheit beiträgt. Im deutschen Ärzteblatt erschien schon vor langer Zeit dazu die Information, die besagt, das Saccharin zu den kanzerogenen Stoffen (also den krebsauslösenden Stoffen) zählt.
Dazu zählt übrigens auch das letzte Produkt, das von Diasporal hergestellt wird: die Brausetabletten. Hier ein Produktbild:
Das enthält - nebst Aromen, Zucker und krebserregendem Natriumsaccharin auch noch zusätzlich Cyclamat; ebenfalls ein künstlicher Süßstoff. Cyclamat ist seit 1970 in den USA aufgrund seines Verdachts, krebserregend zu sein, verboten. In Deutschland und in vielen Ländern Europas ist der Stoff derzeit noch verkehrsfähig.
Mein Fazit:
Diasporal ist nicht empfehlenswert.
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