Was ist die „richtige“ Verhütung?
Generell gibt es nicht die „eine, richtige“ Verhütung.
Wohlweislich schaden fast alle unserem Körper, egal ob Pille, Spirale, 3-Monats-Spritze …
Die enthaltenen Hormone sind alle synthetisch und entsprechen exakt dem einer „Hormon-Ersatztherapie“, die man Frauen in den Wechseljahren ja madig macht …
.... während 20-jährige Frauen das für 30 Jahre schlucken/verwenden.
(wobei in den Wechseljahren ja praktisch immer nur bioidentische Hormone verwendet werden, das kann man noch nicht einmal damit vergleichen).
An welche Probleme muss ich dabei denken, wenn ich mit synthetischen Hormonen verhüte?
Ich habe dazu vor längerer Zeit mal einen ausführlicheren Blogartikel verfasst.
Diesen können Sie hier einsehen.
Dort geht es zwar um die Hormonspirale, aber die Hormone, die diese Spirale enthält, sind die gleichen synthetischen Hormone, die auch in der „Pille“, der Spritze etc. enthalten sind.
Grundsätzlich gilt:
Bei Verwendung von Hormonen jeglicher Art (damit sind jetzt auch die bioidentischen Hormonen in den Wechseljahren gemeint) sind Mikronährstoff-Defizite, die dadurch häufig entstehen, auszugleichen.
Welche Nährstoff-Mängel entstehen durch die Verwendung von Hormonen?
Die beiden wichtigsten Vitalstoffe, die Sie in dem Fall unbedingt supplementieren sollten, sind:
-
Magnesium
(Sie wissen: Das fehlt immer und überall)
Informationen hier, sowie -
B-Vitamine, allen voran das so wichtige Vitamin B6, das in diesem B-Komplex auch enthalten ist.
Informationen hier
Häufig tritt unter Verwendung von Hormonen auch ein Zinkmangel auf.
Das ist umso bescheidener, wenn man bedenkt, dass Vitamin B6 auf Zink angewiesen ist, um seine Aufgaben zu erfüllen (das wissen die wenigsten).
Diese Aufgaben hat Vitamin B6:
- Es ist wichtig für die körpereigene Entgiftung.
Mangelnde Entgiftung erhöht entscheidend das Risiko für eine Krebserkrankung.
- Es ist wichtig für unser Immunsystem.
Tja. - Es ist wichtig für unseren Eiweiß- und Zuckerstoffwechsel
und damit auch wichtig als Energielieferant (zusammen mit Magnesium). - Es ist wichtig für eine gesunde Darmschleimhaut (und agiert auch hier indirekt mit dem Immunsystem, denn die größten Teile des Immunsystems sind im Darm zu finden)
- Es reguliert den Histamin-Stoffwechsel
Hallo? Und wie viele Frauen „jammern“ mir immer vor, sie können kein Magnesium vertragen, da sie „Histaminintoleranz“ seien … und dabei verwenden sie Hormone und … nehmen keine B-Vitamine …
Außerdem senkt es zusammen mit Vitamin B12 und B9 - Folsäure das Homozystein, das unsere Gefäße schädigt und durchaus zu Arteriosklerose (also Ablagerungen in den Blutgefäße) führt.
Das führt dann wieder zu … Infarkt und Schlaganfall … nicht gleich … später dann.
Das ist ganz entscheidend: B-Vitamine nur im Verbund nehmen
Entscheidend ist es insbesondere bei B-Vitaminen, diese nur im kompletten „Verbund“ zu nehmen:
Es gibt ja nicht nur Vitamin B6, sondern auch … wie Sie sich denken können, Vitamin B1, B2, B3, B5 und B12.
Alle B-Vitamine benötigen einander (mit Ausnahme von B12), daher sollten Sie nie nur eine Sorte (z. B. nur Vitamin B6) nehmen, da dies die anderen B-Vitamine verdrängt/deren Wirkung verhindert/verringert.
Zusätzlich kann dann auch das einzeln eingenommene B-Vitamin nicht wirken, weil … eben alle anderen gebraucht werden, um die oben genannten Dinge auch wirklich vollbringen zu können (vereinfacht ausgedrückt).
Die Ironie bei der ganzen Sache – meine Gedanken hier:
So, ich hoffe, dieser kleine Überblick hat Ihnen schon weitergeholfen.
Im Blogartikel finden Sie bei Interesse noch viele weitere Informationen dazu.
Abschließend ist dazu anzumerken, dass die Nebenwirkung von synthetischen Hormonen („Verlust der Libido“) relativ „normal“ ist, da durch die Einnahme in der Regel immer der sog. SHBG-Wert ansteigt.
Das ist ein Binde-Eiweiß, das u. a. Testosteron – und in geringerem Maß auch Östrogen – bindet (also für unseren Körper nicht verfügbar macht).
- Je höher der SHBG-Wert, umso weniger „aktives, freies Testo“ hat Ihr Körper, ganz egal, wie viel Testo schließlich im Blut ist!
- Ideal sollte der SHBG immer bei ca. 60 nmol/L liegen.
- Bei Männern bei 40 nmol/L.
- Nicht darüber, nicht darunter.
Eine Schilddrüsen-Überfunktion kann den Wert übrigens erhöhen.
Das bedeutet allerdings, dass unter Pillen- oder Hormonspiralen-Verwendung etc. die Libido sinkt (je höher der SHBG, umso geringer die Libido, denn Testosteron benötigt man schon … neben Östrogen, für die Libido …).
Tja. Man verhütet, hat aber dann keine Libido mehr.
Solch eine Ironie aber auch.
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